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Ensemble

Vier Stimmen

Das Bubreg Quartett vereint vier Geschwister aus Reutte in Tirol: Sara Bubreg (Flöte), Bence Bubreg (Klarinette), Márton Bubreg (Saxophon) und Levente Bubreg (Fagott). Sie sind in einer ungarisch-österreichischen Musikerfamilie aufgewachsen; das gemeinsame Musizieren begleitet sie seit frühester Kindheit. Die ungewöhnliche Besetzung aus Flöte, Klarinette, Saxophon und Fagott gibt dem Ensemble seinen eigenen Klang.

In wechselnden Besetzungen – vom Duo Bubreg², das 2018 den Concertino Praga gewann, bis zum Quartett – stehen die vier seit mehr als zehn Jahren gemeinsam auf der Bühne. Ihre Ausbildung führte sie an das Tiroler Landeskonservatorium, die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, die Hochschule für Musik und Theater München und die Colburn School in Los Angeles. Künstlerische Impulse erhielten sie unter anderem von Michael Cede, Yehuda Gilad, Koryun Asatryan, Dag Jensen, François Benda und Joonatan Rautiola. Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet das Quartett mit Komponisten wie Martin Rainer, Péter Furák, Jean Matitia und Gregory Wanamaker, deren Originalwerke, Bearbeitungen und künstlerische Impulse sein Repertoire bereichert haben.

Als Solistinnen und Solisten wurden die Geschwister bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet: mit dem Grand Prize beim Concertino Praga und beim Silverstein Global Clarinet Contest, mit ersten Preisen beim Premio Crescendo, bei der Osaka International Music Competition und beim Grand Prize Virtuoso, mit dem Ignaz-Pleyel-Preis der ISA International Sommerakademie und dem WSY-Talent-Preis der Wiener Symphoniker sowie mit vielen ersten Preisen bei Prima la Musica, auch in der Kammermusik.

Konzerte führten sie in die Carnegie Hall in New York, ins Wiener Konzerthaus, ins Rudolfinum in Prag, in die Nationale Philharmonie in Kiew und ins Haus der Musik Innsbruck. Festivaleinladungen führten sie zu den Dvořák-Festspielen in Prag und zum Südböhmischen Musikfestival, zu Murten Classics in der Schweiz, zu Juri Baschmets Internationalem Winterfestival der Künste in Russland und zum Internationalen Tschaikowsky-Festival in der Ukraine, in Österreich zum Kammermusikfest Lockenhaus und zum Festival im MuseumsQuartier, in Spanien zum Festival de Primavera der Juventudes Musicales Sevilla und zum Festival Internacional de Saxofón auf Gran Canaria sowie zum Andorra SaxFest, zum Afyonkarahisar-Festival für klassische Musik in der Türkei und zum Chamber Music Festival Stockholm. Als Solisten traten sie mit dem Tiroler Symphonieorchester, dem Wiener Kammerorchester, den Wiener Symphonikern, dem Prager Rundfunk-Sinfonieorchester und dem INNSTRUMENTI Tiroler Kammerorchester auf.

Das Bubreg Quartett verbindet solistische Erfahrung mit einem über Jahre gewachsenen kammermusikalischen Verständnis. Familiäre Nähe und gegenseitiges Vertrauen prägen einen Ensembleklang, der Präzision, Flexibilität und persönliche Wärme vereint.

Bence Bubreg lachend mit seiner Klarinette

Klarinette

Bence Bubreg

Bence Bubreg ist Soloklarinettist des Sinfonieorchesters Liechtenstein und studiert im Master Kammermusik bei Christoph Zimper an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er studierte bei Yehuda Gilad an der Colburn School in Los Angeles und bei Harri Mäki an der Sibelius-Akademie in Helsinki.

Bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewann er mehr als 30 erste Preise, darunter den Grand Prize des Silverstein Global Clarinet Contest und – gemeinsam mit Márton – den Gesamtsieg beim Concertino Praga. Als Solist spielte er in der Carnegie Hall, im Wiener Konzerthaus und im Prager Rudolfinum.

Márton Bubreg hinter seinem Saxophon

Saxophon

Márton Bubreg

Márton Bubreg studiert Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Koryun Asatryan, wo er bereits 2014 als Jungstudent begann. 2026 verbringt er ein Erasmus-Semester an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Er ist ausgewählter Künstler von Yehudi Menuhin Live Music Now München.

Zu seinen Auszeichnungen gehören der Grand Prize beim Wettbewerb My Favorite Sax, erste Preise beim Premio Crescendo und beim Internationalen Köles-István-Saxophonwettbewerb sowie ein zweiter Preis bei der Gran Canaria International Saxophone Competition. Als Solist trat er mit dem Prager Rundfunk-Sinfonieorchester, der Neuen Philharmonie München und dem Tiroler Symphonieorchester auf; Konzerte führten ihn in die Carnegie Hall, ins Wiener Konzerthaus und in den Münchner Herkulessaal. Meisterkurse bei Arno Bornkamp, Claude Delangle, Vincent David und Timothy McAllister prägten sein Spiel.

Sara Bubreg spielt Querflöte

Flöte

Sara Bubreg

Sara Bubreg studiert seit 2026 Querflöte bei Stefan Tomaschitz an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Zuvor studierte sie bei Michael Cede am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck (2020–2026); ihre erste Lehrerin war Lydia Huber an der Landesmusikschule Reutte-Außerfern, wo sie auch eine Ausbildung in Ensembleleitung für Blasorchester absolvierte.

Beim Wettbewerb Prima la Musica erhielt sie zahlreiche erste Preise auf Bundesebene, solistisch wie in der Kammermusik. 2023 gewann sie den ersten Preis und einen Sonderpreis beim Premio Crescendo in Italien und wurde mit dem Ignaz-Pleyel-Preis der ISA International Sommerakademie ausgezeichnet. Als Solistin spielte sie mit dem INNSTRUMENTI Tiroler Kammerorchester und bei einem Galakonzert in Florenz, außerdem trat sie im Wiener Konzerthaus auf. Meisterkurse führten sie zu Felix Renggli, Andrea Lieberknecht und Britta Bauer.

Levente Bubreg mit seinem Fagott

Fagott

Levente Bubreg

Levente Bubreg, der Jüngste der vier Geschwister, spielt Fagott. Er studiert bei Dag Jensen im Precollege der Hochschule für Musik und Theater München und bei Daniele Muleri am Tiroler Landeskonservatorium.

Als Solist trat er mit den Wiener Symphonikern und dem Wiener Kammerorchester im Wiener Konzerthaus auf; 2025 erhielt er den WSY-Talent-Preis der Wiener Symphoniker. Im selben Jahr erreichte er das Semifinale des Concertino Praga und spielte bei den Dvořák-Festspielen im Prager Rudolfinum. 2023 wurde er Gesamtsieger des Premio Crescendo in Italien.